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Photogrammetrische Auswertung

Die photogrammetrische Auswertung erfolgte durch Messung der Parallaxen in den Bildpaaren (stereoskopische Aufnahmeanordnung). Aus Italien kommt von der Firma Menci das einfach zu handhabende ZGlif-Programm. Der Auswerteprozess erfolgt in drei Schritten:

Ergebnisse der Bildorientierung sind die Fotopositionen und die Koordinaten der korrespondierenden Punkte, die automatisch durch die Software bestimmt werden. Hinzu kommen die tachymetrisch bestimmten Kontrollpunkte, die ebenfalls den Bildpunkten zugeordnet werden. Somit können die Bilder auch absolut orientiert weden. Die Qualität der Orientierung kann aufgrund der Residuen (Unterschied zwischen gemessenen und berechneten Bildpunkten) beurteilt werden.

Der Bildschirm wird in zwei Halbbilder aufgeteilt oder kann das Bildpaar als Anaglyphe darstellen. Messprogramme liegen vor für Punkte, Linien, Rechtecke und Rechtecke durch drei Punkte. Die Parallaxe kann auch voreingestellt werden. Hierdurch sind Grafikelemente auch auf gleicher bzw. vorgegebener Höhe zu bestimmen.

Alle Messungen erfolgen in einer CAD-Umgebung mit unmittelbarer Einblendung der Ergebnisse. Mittels Layerzuordnung ist das Ergebnis zu strukturieren. Die Daten werdeb als DXF-Format in das Zielsystem zur Weiterverarbeitung exportiert.

Screenshot der ZGlif-Software

Anaglypendarstellung

Anaglyphendarstellung Ausschnitt aus einem Stereobildpaar

© 2011 Fachhochschule Bielefeld 2011