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Photogrammetrische Dokumentation

Das zu dokumentierende Objekt hat eine Fläche von etwa 6,3 Quadratmeter. Eine Bewegung des Objekts ist nicht möglich, ebenso ist der umgebende Arbeitsraum sehr begrenzzt. Auch sind die vorgefundenen Lichtverhältnisse zu akzeptieren. Fotos wurden nach dem Prinzip der Stereophotogrammetrie, der Mehrbidlphotogrammetreie und auch zur Dokumentation von Details aufgenommen. Künstliche Zielmarken wurden als Bodenkontrollpunkte ausgelegt. Die Koordinaten der Kontrollpunkte wurden mit einer Topcon Imgae Station von zwei Standpunkten aus bestimmt.

Die Stereophotogrammetrie wurde entsprechend eines Bildfluges durchgeführt. Als Kameraplattform diente eine stabiliserte Metallschieme von etwa 3.5 m Länge. Diese Schiene konnte in Querrichtung bewegt werden. Eine Canon Powershot G10 Kamera wurde in Längsrichtung auf der Schiene verschoben. Es ergaben sich vier Bildstreifen mit etwa 60% Längsüberdeckung und 30% Querüberdeckung. Die Kameraauslösung erfolgte über eine Funkfernbedienung. Die Bildauflösung beträgt 4416 x 3312 Pixel mit einer Pixelgröße von etwa 1.7 Mikrometer. Die benutzte Brennweite beträgt 6.1 mm bei Fokussierung auf unendlich. Aufgrund der langen Belichtungszeiten und der kleinen Pixelgröße zeigten die Bilder ein deutliches Rauschen. Der gesamte Bildverband besteht aus 32 Senkrechtbildern.

Ergänzend wurden Schrägbilder nach dem Prinzip der Mehrbildphotogrammetrie aufgenommen. Structure from Motion bildbasierende Modellierung wurde in einem kleinen Bereich getestet. Beide Verfahren konnten aber nicht mit der stereophotogrammetrischen Anordnung konkurrieren.

Vertical photo

Senkrechtbild zur Parallaxenmessung

Oblique photo

Schrägbild

Detailed photograph

Detailaufnahme

Total station measurement Canon powershot G10 Canon powershot G10

Prinzip der Aufnahmeanordnung

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